Die Tücken der Content-Management-Systeme

Auch Websites müssen regelmäßig gewartet werden

Erstellt man größere Websites, so kommt man um Content Management Systeme (CMS) nicht herum. Gängige CMS sind unter anderem Wordpress, Joomla, Typo3, Drupal, Redaxo usw. Sie bieten den Vorteil, dass auch Kunden ohne Programmierkenntnisse die Inhalte der Seite pflegen können. Websiten solcher Systeme sind schnell erweiterbar. Da Inhalt und Aussehen von einander getrennt sind, kann auch relativ unproblematisch ein optischer Relaunch erfolgen.

Allerdings müssen Content Management Systeme, wie jede Software, regelmäßig gewartet werden. Die Programmierer stellen Updates bereit, die eingepflegt werden müssen. Und da die Technik sich ständig weiter entwickelt, gibt es auch alle paar Jahre komplette Versionssprünge.

Problematisch können hier die sogenannten Drittanbieter-Erweiterungen werden. Dieses sind Zusatzprogramme, mit denen die Funktionen der Homepage erweitert werden. Viele Zusatzprogramme werden über Jahre zuverlässig weiterentwickelt und immer den neuesten CMS-Versionen angepasst. Allerdings gibt es auch welche, bei denen keine Weiterentwicklung mehr stattfindet. Diese sind dann mit den neuesten CMS-Versionen nicht mehr kompatibel und müssen ersetzt werden, ansonsten kann kein Update des CMS mehr durchgeführt werden.

Daher ist wichtig, dass

  • alle Websites mit CMS regelmäßig gewartet werden.
  • möglichst wenig Drittanbieter-Erweiterungen genutzt werden.
  • bei der Auswahl der Drittanbieter-Erweiterungen auf die Herkunftsquelle geachtet wird.

Beachtet man diese Punkte, kann man viele Jahre ohne Probleme mit dem CMS seiner Wahl arbeiten!

Aber auch für plötzliche inkompatible Erweiterungen gibt es immer eine Lösung: In diesem Jahr ist dieses Problem bei der Drittanbieter-Anwendung K2 für das CMS Joomla aufgetreten. K2 war bislang ein seit Jahren häufig genutztes und zuverlässig weiterentwickeltes Artikelsystem für Joomla 1.5, Joomla 2.5 und Joomla 3. Bei der Version Joomla 4 scheint nun Schluss zu sein. Ab Joomla 4 werden wir das Joomla-eigene Beitragssystem nutzen.

Für bestehende Seiten, die den Versionssprung von Joomla 3 mit K2 auf Joomla 4 machen müssen, haben wir mittlerweile eine gute Vorgehensweise erarbeitet, so dass das Upgrade reibungslos funktioniert. Wer sich für die Thematik interessiert (hier geht es sehr ins Detail):
Migration K2-Artikel in Joomla 4


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